Straßenfest im Freihorstfeld
Garagenhof wieder Ort der Begegnung
Es waren etwa 80 Personen, die sich
am Sonnabend, dem 15. August 2009, ab 15 Uhr bei strahlendem
Sonnenschein in bester Stimmung auf dem einladend gestalteten
Garagenhof im Freihorstfeld in Kirchrode trafen. Planung und
Organisation ging wieder aus von den beiden jungen Müttern, Nicole
Grove und Dr. Beate Länger, die sich bereits als Initiatorinnen des
ersten Festes vor zwei Jahren bestens bewährt hatten.
Die Garagenbesitzer waren diesmal
schon im Vorfeld eifrig bei Aufräum- und Renovierungsarbeiten zu
beobachten – bis hin zu neuem Toranstrich.
In solch gut vorbereitetem Umfeld
wurden nun Bierzeltgarnituren, Stehtische, schattenspendende
Pavillons und Schirme aufgestellt sowie bunte Tischdekorationen
gestaltet.
Ein mindestens 2 m langer stabiler
Holztisch musste herangeschleppt werden, um das umfangreiche kalte
Büffet zu fassen. Bald bog sich dieser Tisch sinnbildlich unter der
Last der vielen leckeren Torten und Kuchen und am Abend unter dem
Gewicht buntester Salatvariationen. Am Grill zeichnete sich das
Ehepaar Peters/Frost durch große Kompetenz und Ausdauer aus. Diese
Familie fand auch im Quiz zum Straßenfest Erwähnung, wo nach dem
Gebäude mit der umfangreichsten energetischen Sanierung gefragt
wurde. Auch erfuhr man bei der Auflösung des Quiz´, dass die Straße
Freihorstfeld aus 69 Häusern besteht, die im Bereich des früheren
Flemmingschen Parks erbaut wurden und dass in einem dieser Häuser
die dynamischen eineiigen Zwillinge Yannick und Niklas wohnen, die
sportliche Sonderleistungen aufweisen. Den 1. Platz in diesem Quiz
teilten sich die Herren Henning und Plötzke. Beide sowie jede/r der
acht Zweitplatzierten erhielten als Preis von den Organisatorinnen
ein Glas hausgemachte Zweifruchtmarmelade.
Die Begegnung der Anwohner des
Freihorstfeldes verdeutlichte erneut den Umbruch der Altersstruktur
dieses Viertels. Junge Familien mit kleineren Kindern übernehmen die
Häuser aus den 60-iger Jahren und bringen Schwung in die
Gemeinschaft. Es stellte sich auch heraus, dass einige der älteren
Nachbarn den jungen Familien bei Betreuung und schulischen Belangen
der Kinder bereits tatkräftig zur Seite stehen. Neue Kontakte dieser
Art bahnten sich in ersten Gesprächen an.
Herzlichen Dank Nicole Grove und Dr.
Beate Länger und auch deren Familien für die Ausgestaltung eines so gut
gelungenen Festes, das ein großes Maß an Arbeitsaufwand erfordert.
Chapeau vor so großem Engagement!
Mit der Freude an dieser zweiten Feier
verknüpft sich bei den Anwohnern der Wunsch nach einer
weiterführenden Festtradition im Freihorstfeld.
Margret Mai